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Es begab sich aber zu der Zeit, dass 8 kleine Musikstudenten sich nach Trossingen anschickten, um dort die hohe Kunst der angewandten Musik zu studieren. „Trossingen?“, fragt man sich nicht ganz zu Unrecht? Das ist ein kleines Nest am Rande des großen, dunklen Waldes, genannt Schwarzwald.

Einer der 8 tapferen Studenten war der Sepp. Und der liebte es von ganzem Herzen, die ihm quasi schon in die Wiege gelegten bayerischen Volksweisen auf seiner Trompete zu blasen. Doch weil ein Sepp von Haus aus nicht gerne alleine musiziert, scharte dieser in Trossingen, fernab der fernöstlichen bayerischen Heimat, 7 wackere Mitstreiter, a.k.a. Septett, um sich, welche fortan den kühnen Versuch unternahmen, dem Helden in seiner Mission zu assistieren, auch in dem Reich der Schwaben „endlich amol a gscheide Musi zum spuin“.

Gesagt, getan, gespuit. Das Herz des Sepp frohlockte ob der vertrauten, harmonischen Klänge. Doch die Tage gingen ins Land, Sepp und sein Septett hatten ihr reichhaltiges Repertoire an Polkas, Walzern, Einfachem und Zwiefachen schon beinahe erschöpft, als es eines Tages geschah, dass das Septett zur großen Verwunderung Sepps den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern suchte.

Die eine wollte Oper spielen, die andere Musical,  dieser wollte Filmmusik spielen und jener einfach irgendetwas von einem Burschen namens David Guetta. Und einer, der wollte einfach nur gerne den Elefanten-Marsch aus „Das Dschungelbuch“ spielen.

Doch damit der Wünsche nicht genug: Im sprudelnden Flusse der Ideen sprach der Erste, so möge man sich doch auch der vokalen Ausübung musikalischer Einfälle widmen. Ein Zweiter hatte den Einfall, körperliche Ertüchtigung durch Tanz ins Programm einzubauen. Der nächste mochte sein lyrisches Talent einbringen und hub zu einem Gedichte an, während wiederum ein anderer gedachte, kopfüber auf den Händen über die Bühne zu schreiten. Und einer, der wollte einfach gerne einen Elefanten spielen.

„Sänger, Schauspieler, Kabarettisten, Artisten…Wos san denn des für Leit´? I wollt´doch nur…“ ging es dem Sepp durch den Kopf. Der Gute… Er gewährte allen ihre Wünsche nach künstlerischer Selbstverwirklichung, nicht jedoch, ohne vorher jedem der 7 des Septetts das (in seiner Heimat liebevoll gemeinte) Prädikat: „Depp“ zu attestieren.

Und so ward das SeppDeppSeptett geboren…

Und wenn sie nicht schon in der musikalischen Bedeutungslosigkeit versunken sind, dann spielen, singen, tanzen, sprechen und schauspielern sie noch heute.

Und einer, der spielt dann immer noch einen Elefanten…